Mit Cognisms MCP können Claude und ChatGPT direkt im Chat auf verifizierte GTM-Daten zugreifen ganz ohne Dashboard oder CSV-Dateien.
Im Folgenden finden Sie 20 konkrete Prompts, die GTM-Teams bereits nutzen: von Prospecting, TAM- und Gebietsplanung über Account-Recherche und Pipeline-Analyse bis hin zu Marketing Operations und Workflows über mehrere Tools wie Salesforce, HubSpot, Slack, Gong und Dreamdata hinweg.
Der Zugriff ist schreibgeschützt. Das bedeutet: Kein Datensatz wird verändert, solange Sie die Änderung nicht selbst vornehmen.
Wenn Sie bereits unseren Artikel „Was ist MCP in der KI und warum ist es für GTM-Stacks relevant?“ gelesen haben, kennen Sie die Grundlagen. Deshalb kommen wir hier direkt zur Sache: 20 konkrete MCP-Anwendungsfälle, gegliedert nach den Aufgaben, die GTM-Teams im Arbeitsalltag tatsächlich erledigen.
Hinweis: Cognisms MCP bietet ausschließlich Lesezugriff. Die folgenden Beispiele zeigen, wie Informationen aus verschiedenen Tools abgerufen und zusammengeführt werden können. Datensätze werden dabei nicht automatisch aktualisiert.
Einer der größten Zeitfresser für SDRs ist die Account-Recherche. Viele der folgenden Prompts setzen genau hier an: Sie helfen dabei, Accounts besser zu verstehen, ihren Fit zu bewerten und die richtigen Ansprechpartner zu finden – ohne ständig zwischen verschiedenen Tools wechseln zu müssen.
„Ich nutze MCP hauptsächlich, um die Account-Recherche zu beschleunigen. Ich kann schnell prüfen, wie viele Mitarbeitende ein Unternehmen hat und wie groß bestimmte Teams wie Sales und Marketing sind. So kann ich einschätzen, ob ein Account zu uns passt, und anschließend anhand der Jobtitel, die ich normalerweise anspreche, die richtigen Ansprechpartner finden.
Normalerweise müsste ich dafür zwischen Cognism und LinkedIn wechseln und viele dieser Schritte manuell erledigen. Alles in einem einzigen Workflow zu haben, ist daher definitiv hilfreich.“
Shiwam Singh, SDR bei Cognism
Mit aktiviertem Cognism MCP können Sie all diese Aufgaben direkt in einer einzigen Konversation erledigen. Die folgenden Prompts sind nach Workflows gegliedert – von der Identifizierung potenzieller Kunden und der Account-Recherche bis hin zu Governance und Compliance. Wählen Sie einen Prompt für einen Prozess, den Sie bisher manuell durchführen, und testen Sie, welche Ergebnisse Sie erhalten.
Die richtigen Accounts und Ansprechpartner zu finden, ist einer der häufigsten Ausgangspunkte. Dabei lohnt es sich, die Compliance-Prüfung direkt in den Prompt zu integrieren.
„Reichern Sie diese Liste mit 40 Unternehmensdomains um die Anzahl der Mitarbeitenden, die Größe des Sales-Teams und verifizierte Kontaktdaten wichtiger Sales-Entscheider in jedem Unternehmen an.“
Tipp: Gleichen Sie Unternehmen anhand ihrer Domain statt ihres Namens ab. So vermeiden Sie Verwechslungen zwischen verschiedenen Unternehmen mit ähnlichen oder generischen Namen. Gleichzeitig erhalten Sie über die gesamte Liste hinweg eindeutige Ergebnisse, ohne Unternehmen einzeln prüfen zu müssen.
„Finde 40 Ziel-Accounts in den nordischen Ländern und priorisiere diese anhand der Stärke ihrer Kaufsignale. Zeige mir außerdem, welche drei Unternehmen im letzten Quartal einen neuen VP of Sales eingestellt haben.“
Tipp: Mit diesem Prompt können Sie Accounts anhand konkreter Kaufsignale priorisieren und erhalten gleichzeitig eine Begründung für die jeweilige Priorisierung – statt lediglich eine sortierte Liste. Das funktioniert auch in großem Umfang: Bei Cognism haben unsere SDRs bereits Hunderte solcher Abfragen für eine vollständige Target-Account-Liste in einer einzigen Session durchgeführt. Zuvor wäre dafür ein manueller CSV-Export erforderlich gewesen.
„Erstelle eine Liste von SaaS-Unternehmen in Großbritannien mit 50 bis 200 Mitarbeitenden, die im letzten Monat eine Stelle im Bereich RevOps oder Sales Operations ausgeschrieben haben. Ergänze die Liste um die verifizierten Kontaktdaten der jeweils für die Einstellung verantwortlichen Person.“
Tipp: Wenn Sie frühzeitig erkennen möchten, welche Unternehmen Veränderungen in ihren Vertriebsprozessen oder ihrer GTM-Struktur planen, können Sie mit diesem Prompt relevante Einstellungssignale identifizieren.
„Hier ist eine Liste mit 25 LinkedIn-Profil-URLs von Teilnehmenden einer Konferenz. Ordne jedes Profil einem verifizierten Kontaktdatensatz zu und kennzeichne alle Profile, die nicht eindeutig zugeordnet werden können.“
Tipp: Besonders nach einer Konferenz kann es zeitaufwendig sein, einzelne LinkedIn-Profile nacheinander zu recherchieren und den richtigen Kontaktdaten zuzuordnen. Mit diesem Prompt können Sie die gesamte Liste in einer einzigen Abfrage verarbeiten.
Die Größe eines Marktes zu bestimmen und ihn sinnvoll auf verschiedene Vertriebsgebiete aufzuteilen, bedeutete bisher oft: Tabellen erstellen und Daten manuell filtern. Mit einem einzigen Prompt lässt sich beides erledigen.
„Ermittle das adressierbare Marktpotenzial für mittelständische Unternehmen aus der Fertigungsindustrie in Großbritannien, Frankreich und Deutschland mit 100 bis 500 Mitarbeitenden. Zeige außerdem, wie viele verifizierte Kontakte uns pro Unternehmen zur Verfügung stehen.“
Tipp: Eine TAM-Analyse in natürlicher Sprache bleibt bei jeder neuen Abfrage auf dem aktuellen Stand – anders als ein einmaliger Datenexport, der schnell veraltet.
„Teile denselben Markt anhand der Anzahl der Unternehmen gleichmäßig auf drei Vertriebsgebiete auf und schlage vor, auf welche Regionen sich die einzelnen Gebiete konzentrieren sollten.“
Tipp: Eine solche Vertriebsgebietsplanung basiert auf der tatsächlichen Account-Dichte. So können Sie fundierter entscheiden, in welchen Regionen das größte Potenzial liegt.
„Zeige mir innerhalb unserer 50 wichtigsten Bestandskunden, mit welchen Abteilungen oder Tochtergesellschaften wir bisher noch nicht im Austausch stehen. Finde außerdem die verifizierten Kontaktdaten relevanter Entscheidungsträger in diesen Bereichen.“
Tipp: Eine solche Potenzialanalyse wird häufig nur in regelmäßigen Abständen als statischer Report erstellt. Führen Sie sie stattdessen als Live-Abfrage durch. So erhalten Sie Informationen auf dem aktuellen Stand zum Zeitpunkt Ihrer Anfrage.
Bei der Vorbereitung auf Sales-Gespräche kosten manuelle Recherchen oft unverhältnismäßig viel Zeit, insbesondere, weil vor fast jedem Meeting dieselben drei oder vier Informationen geprüft werden.
„Ich habe morgen ein Gespräch mit [Ziel-Account]. Zeige mir aktuelle Veränderungen in der Führungsebene, die Unternehmensgröße und alle relevanten Kaufsignale der letzten 30 Tage.“
Tipp: Ein einziger Prompt ersetzt mehrere separate Rechercheschritte. Durch die Prüfung von Veränderungen in der Führungsebene erkennen Sie außerdem frühzeitig, wenn ein relevanter Ansprechpartner das Unternehmen verlassen hat, statt es erst während des Gesprächs herauszufinden.
„Gleiche die Teilnehmerliste für das morgige Gespräch mit unserem CRM ab und zeige mir, ob sich bei einer der Personen die Position geändert hat, seit wir zuletzt mit ihr gesprochen haben.“
Tipp: Diese Prüfung lohnt sich besonders vor Meetings mit mehreren Stakeholdern. Denn ein Deal kann nur dann erfolgreich über mehrere Ansprechpartner hinweg vorangetrieben werden, wenn Sie wissen, ob diese Personen noch in den entsprechenden Positionen tätig sind.
„Ermittle die Anzahl der Sales-Mitarbeitenden von [Ziel-Account] in der EU und prüfe, ob diese die von uns in der Pipeline angenommene Deal-Größe plausibel macht.“
Tipp: Dieser Prompt liefert einen schnellen Realitätscheck, bevor ein Sales-Mitarbeitender viel Zeit in einen Account investiert, dessen tatsächliches Potenzial möglicherweise geringer ist als zunächst angenommen.
Viele Fragen, die RevOps-Verantwortliche beschäftigen, wiederholen sich Woche für Woche. Genau deshalb eignen sie sich besonders gut für wiederkehrende Prompts.
„Welche Deals in meiner Pipeline hatten in den vergangenen drei Wochen keine Kontaktaktivität? Prüfe außerdem, ob bei einem dieser Deals ein relevanter Stakeholder inzwischen das Unternehmen verlassen hat.“
Tipp: So erkennen Sie in einer einzigen Abfrage sowohl stockende Deals als auch mögliche Gründe dafür, ohne eine separate Pipeline-Analyse durchführen zu müssen.
„Prüfe alle aktiven Opportunities, deren Abschluss für dieses Quartal prognostiziert wird. Identifiziere Accounts, bei denen der primäre Ansprechpartner seine Position gewechselt oder das Unternehmen verlassen hat oder bei denen wir bislang mit zu wenigen relevanten Ansprechpartnern in Kontakt stehen. Schlage für jeden Account alternative Stakeholder mit verifizierten Kontaktdaten vor, die dabei helfen könnten, die Opportunity weiter voranzutreiben.“
Tipp: Forecasts gehen häufig davon aus, dass die richtigen Stakeholder weiterhin im Deal involviert sind. Mit diesem Prompt können Sie Risiken durch Veränderungen bei Ansprechpartnern frühzeitig erkennen, bevor sie sich in Ihren Zahlen bemerkbar machen. Gleichzeitig erhalten Sales-Mitarbeitende alternative Kontakte, um den Deal weiter voranzutreiben.
Die Prüfung eingehender Leads folgt häufig demselben Muster. Damit eignet sie sich ideal für einen Prompt, der bei jedem neuen Lead dieselben Kriterien überprüft.
„Finde französische Unternehmen, die aktuell Interesse an KI-basierten Sales-Tools und GTM-Automatisierung zeigen. Priorisiere diese anhand der Stärke ihrer Kaufsignale und ihrer Übereinstimmung mit unserem ICP. Stelle anschließend verifizierte Kontaktdaten von Führungskräften aus den Bereichen RevOps, Sales Operations und GTM zusammen, die wir zu unserem nächsten Webinar einladen können.“
Tipp: Statt jedes Unternehmen einzuladen, das Ihrem ICP entspricht, können Sie Intent-Daten nutzen, um Ihre Event-Promotion auf Accounts zu konzentrieren, die sich bereits mit den Themen Ihres Events beschäftigen. So können Marketing-Teams ihre Ansprache auf Unternehmen priorisieren, bei denen bereits relevantes Interesse besteht.
„Dieser Inbound-Lead hat gerade unser Demo-Formular ausgefüllt. Prüfe die Unternehmensgröße und Branche und stelle fest, ob die angegebene E-Mail-Domain zu einem realen Unternehmen gehört, bevor ich den Lead an Sales weiterleite.“
Tipp: Wenn Sie private oder nicht zum Unternehmen passende E-Mail-Domains bereits vor der Weiterleitung erkennen, vermeiden Sie unnötige Follow-ups durch Sales.
„Prüfe die letzten 20 Inbound-Leads aus unserer Kampagne und zeige mir, welche davon hinsichtlich Unternehmensgröße und Branche unseren ICP-Kriterien entsprechen, bevor ich sie als MQLs einstufe.“
Tipp: Ein solches Lead Scoring für mehrere Leads gleichzeitig ist deutlich effizienter, als jeden Lead einzeln zu prüfen.
Hier zeigt Cognisms MCP seinen eigentlichen Mehrwert: eine einzige Konversation, mehrere Tools und kein ständiger Wechsel zwischen verschiedenen Tabs.
„Rufe die verifizierten Kontaktdaten für alle Personen auf dieser Liste ab, füge Kontakte mit einer gültigen Mobilnummer zu unserer HubSpot-Sequenz hinzu und poste anschließend eine Zusammenfassung in unserem Outbound-Slack-Channel.“
Tipp: Mit einer einzigen Anfrage verbinden Sie drei verschiedene Systeme und können so den gesamten Prozess effizienter gestalten.
„Prüfe die Intent-Signale dieses Accounts in Cognism und gleiche anschließend ab, ob der Account in den vergangenen 30 Tagen Aktivitäten in unseren Attributionsdaten in Dreamdata gezeigt hat.“
Tipp: Mit diesem Prompt können Sie Informationen aus zwei verschiedenen Datenquellen in einer einzigen Abfrage zusammenführen – ohne sich separat in zwei Systemen anmelden zu müssen.
„Prüfe die Notizen aus unserem letzten Gong-Gespräch mit [Zielkunde] und rufe anschließend die aktuellen Kontaktdaten der Ansprechpartner ab, falls jemand seit dem Gespräch die Position gewechselt hat.“
Tipp: So haben Sie vor Ihrem Follow-up sowohl den relevanten Gesprächskontext als auch die aktuellen Kontaktdaten der richtigen Ansprechpartner zur Hand – ohne zwischen verschiedenen Tools wechseln zu müssen.
Bevor Sie eine Kontaktliste weitergeben oder verwenden, sollten Sie einige wichtige Prüfungen durchführen. Dabei gilt: Cognisms MCP kann Informationen abrufen und überprüfen, aber weder Datensätze verändern noch auf Basis dieser Informationen selbstständig Aktionen ausführen.
Durch diesen schreibgeschützten Zugriff gibt es keinen Rückkanal, über den Änderungen an den angebundenen Systemen vorgenommen werden können. Das vereinfacht auch die Bewertung im Rahmen von Sicherheitsprüfungen.
„Bevor diese Liste an unser Outbound-Team weitergegeben wird, prüfe, ob bei allen Kontakten bestehende Opt-outs berücksichtigt werden und ob Kontakte mit Do-Not-Call- oder TPS-Kennzeichnungen tatsächlich ausgeblendet und nicht nur entsprechend gekennzeichnet werden.“
Tipp: Diese Abfrage eignet sich als gelegentliche Stichprobenkontrolle. Cognism berücksichtigt DNC-Kennzeichnungen bei den über MCP bereitgestellten Ergebnissen bereits automatisch.
„Schlage mir auf Grundlage dessen, was du über meine Rolle, mein Unternehmen und meine Arbeitsweise weißt, drei konkrete Möglichkeiten vor, wie ich Cognisms MCP im Arbeitsalltag einsetzen kann.“
Tipp: Dieser Prompt eignet sich besonders, wenn Sie bereits einige der vorherigen Beispiele ausprobiert haben. Statt sich weiter durch eine vorgefertigte Liste zu arbeiten, können Sie sich Anwendungsfälle vorschlagen lassen, die speziell zu Ihrer Rolle und Ihren Aufgaben passen.
Der letzte Prompt dieser Liste ist ein guter Ausgangspunkt: Fragen Sie Ihren KI-Assistenten, wie Cognisms MCP Sie konkret in Ihrer Rolle unterstützen kann, und schauen Sie, welche Anwendungsfälle er Ihnen vorschlägt. Probieren Sie unterschiedliche Prompts und Fragestellungen aus. Oft ergeben sich gerade durch das Experimentieren neue Möglichkeiten, MCP sinnvoll in Ihren Arbeitsalltag zu integrieren.
Wenn Sie nicht sicher sind, wie Sie einen Prompt formulieren oder strukturieren sollen, können Sie auch ChatGPT oder Claude direkt um Unterstützung bitten. Ihr KI-Assistent kann Ihnen dabei helfen, Ihre Anfrage zu präzisieren und den Prompt so zu formulieren, dass Sie die gewünschten Informationen erhalten.
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